Die FBG "Dürrbachgrund" stellt sich vor


Mitglied im Waldbesitzerverband für Thüringen e.V.
Zertifiziert nach PEFC


Die FBG hat zur Zeit 633 Mitglieder, die eine Gesamtfläche von 5000 ha Wald vertreten und ist damit die größte FBG Thüringens. Sie ist Mitglied der Forstwirtschaftlichen Vereinigung "Saale-Orla in Ostthüringen".

Die Mitgliedsfläche setzt sich wie folgt zusammen:

Kleinprivatwald

       4040 ha

Kommunalwälder

         979 ha

Gesamtwaldfläche

        5019 ha

Vorstand der FBG „Dürrbachgrund“:                                        Geschäftsführung Frank Weise

Vorsitzender Lutz Baldauf - Mohlsdorf

 

Stellvertreter
Frank Weise - Dreba
 
Stellvertreter Martin Lutz - Langenorla    
Stellvertreter Lutz Wagner - Ranis
 
Kassiererin
Carola Grimm - Wilhelmsdorf
            Die wichtigsten Dokumente finden Sie hier →
Schriftführer Reinhard Döhler - Gössitz       -Öffnen Sie das gewünschte Dokument durch Anklicken des Links-
Beisitzer Prof. Dr. Martin Heinze - Kospoda               Satzung
Beisitzer Karsten Rößig - Weira               Betriebsordnung
Beisitzer Sandro Schindler - Ranis               Benutzerordnung

Beisitzer

Gerhard Grimm - Wilhelmsdorf               Aufnahmeantrag

Beisitzer

Henry Dobermann - Oberoppurg               Beauftragung zum Holzverkauf
Beisitzer Joachim Seelmann - Quaschwitz
 
Beisitzer Ralf Weber - Pößneck
 
Beisitzer Margit Zimmermann - Neustadt  
 

 

Die Zielsetzung der FBG besteht darin Nachteile, die durch die Besitzzersplitterung der kleinen Forstbetriebe entstehen, abbauen zu helfen und durch die Bündelung der Kräfte Vorteile für die Waldbesitzer zu erwirken. Die FBG arbeitet mit einer Reihe von Kooperationspartnern wie forstlichen Dienstleistern und Handelsunternehmen zusammen, die den Mitgliedern besondere Vergünstigungen gewähren.

Die Waldflächen der FBG sind vorwiegend mit Fichte und Kiefer bestockt. In den letzten 15 Jahren wurden im Rahmen des Waldumbauprogrammes des Freistaates Thüringen und der Wiederbewaldungsaktion im Zusammenhang mit den durch die ehemalige Schweinemastanlage S110 geschädigten Waldflächen ca. 600 ha Waldumbau-, Voranbau- und Erstaufforstungsforstungsmaßnahmen mit vorwiegend Laubgehölzen durchgeführt. 

Schwerpunkt der Aufgaben ist es in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Neustadt eine möglichst flächendeckende Bewirtschaftung der Waldflächen zu ermöglichen, die einen höchstmöglichen Ertrag für die Waldbesitzer ermöglichen. Dabei wird sich auf naturgemäße Bewirtschaftungsmethoden und die Einhaltung der Zertifikatskriterien nach PEFC gestützt. 

Die FBG „Dürrbachgrund“ ist seit 1.1.2005 nach PEFC zertifiziert.

 

Geschichtlicher Rückblick

Am 24. Juni 1992 fanden sich die engagiertesten Waldbesitzer der Region um die ehemalige S110 zusammen und gründeten mit 22 Betrieben und 202 ha Waldfläche eine der ersten Waldbauernvereinigungen Ostthüringens die FBG „Dürrbachgrund“ mit Sitz in Weira.

Anlass der damaligen Gründung der FBG war die große Aufgabe, die um die ehemalige Schweinemastanlage S110 entstandenen, schwer geschädigten und auf einer Fläche von 525 ha abgestorbenen oder absterbenden Waldflächen wieder in Bestockung zu bringen. Eine Aufgabe bei der die einzelnen Waldbesitzer überfordert gewesen wären. Man bat Landes- und Bundespolitiker vor Ort und ersuchte sie um Unterstützung. Schnell und unkompliziert half die Thüringer Landesregierung mit einem Sonderförderprogramm. In den darauf folgenden Jahren wurden durch die Thüringer Landesregierung für Wiederaufforstungen, Meliorationen, Kalkungen, Rückbau von Güllebehältern, Aufarbeitung von Holzwällen, Vermessungen u. v. a. Arbeiten insgesamt 5 Millionen DM an Fördergeldern zur Verfügung gestellt werden. Allein zwischen 1993 und 1995  wurden mehr als eine Million Pflanzen der Baumarten Fichte, Eiche, Buche, Erle, Ahorn, Douglasie, Kiefer, Weißtanne, Esche und Lärche in den Boden gebracht. Da bei der Erfüllung dieser Aufgaben waldbauliche und forstbetriebliche Erfahrungen gefragt waren entschlossen sich die Waldbauern dem Forstamt Neustadt/ Orla die forsttechnischen Leitung und den forsttechnischen Betriebes und den zuständigen Revierförstern die Geschäftsführung zu übertragen. Am 27.09.1995 erwies der damalige Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel den Waldbesitzern die Ehre, zum Abschluss der flächigen Wiederaufforstung  symbolisch den letzten Baum zu pflanzen. Zur Mitgliederversammlung am 21.01.2005 konnten sowohl der FBG-Vorsitzende Jochen Rößig, als auch der Abteilungsleiter für Naturschutz und Forsten im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt Herr Dr. Volker Düssel, eine erfolgreiche Bilanz der Wiederaufforstung um die ehemalige S110 ziehen.

                 Als FBG-Vorsitzender und betroffener Privatwaldbesitzer erwarb sich Jochen Rößig (Bild links) aus Weira in den Jahren zwischen 1992 bis 2005 große Verdienste bei der Bewältigung dieser großen Aufgaben. Nach der erfolgreichen Erfüllung des Wiederaufforstungsprojektes um die S110 stehen vor der FBG „Dürrbachgrund“ neue große Aufgaben, der sich der am 21.01.2005 neugewählte Vorstand unter Leitung von Gerd Günter (Bild rechts) mit großem Arrangement widmet. Bereits seit 2004 betreibt die FBG "Dürrbachgrund" zusammen mit den anderen FBG`en im Amtsbereich eine gemeinsame Geschäftsstelle.
 

Mit einer großen Werbeaktion für den Eintritt in die FBG konnten in der zweiten Jahreshälfte 2004 über 100 Neumitglieder gewonnen werden und die Mitgliedsfläche auf über 3000 ha anwachsen. Die Stärkung der FBG durch Mitgliederzuwachs ist eine Aufgabe der Zukunft um die Selbstständigkeit der FBG weiterzuentwickeln. Unter ständig schlechter werdenden Rahmenbedingungen ist es eine Herausforderung für die FBG die Bewirtschaftung der Waldflächen ihrer Mitglieder aufrechtzuerhalten.

Anfang 2010 kam es zur Fusion der beiden größten Forstbetriebsgemeinschaften im Forstamtsbereich Neustadt. Dabei trat die FBG "Zur Oppurger Heide" mit 1504 ha und 140 Mitgliedern der FBG "Dürrbachgrund" bei. Anlass dieser Fusion war der Umstand, dass sich in der FBG "Zur Oppurger Heide" kein Vorstand bzw. kein Vorsitzender mehr fand, der bereit war die in den letzten Jahren gestiegene Verantwortung zu übernehmen.

Uwe Thrum

 

   

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